S02E10: Schüsse vor Gericht
Veröffentlicht am November 30, -0001 | Beschreibung anzeigen
Annabeth ist erschüttert – sie war seit ihrer Studienzeit gut mit Melinda befreundet – und ist fest entschlossen, in der Anklage gegen Bob Peters für die Todesstrafe zu plädieren. Auch wenn sie in gewisser Weise Peters’ Frustration über den Freispruch von Hopkins verstehen kann, will sie, dass in diesem Fall fehlgeschlagener Selbstjustiz an Peters ein Exempel statuiert wird. Allerdings ist ihr ebenfalls klar, dass dies nicht einfach werden wird, da Hannah Turley, die Verteidigerin von Peters, eine vehemente Gegnerin der Todesstrafe ist. Zudem hat Turley gute Karten: Es scheint rätselhaft, dass Hopkins trotz der erdrückenden Beweise, die gegen ihn vorgelegen haben, freigesprochen wurde.
Conlon, Annabeth und Maureen befragen daraufhin John Marinelli, der die Anklage gegen Hopkins vertreten hatte. Es stellt sich heraus, dass er eine Liebesbeziehung mit Melinda Joffe hatte. Verbotenerweise hatte Melinda ihm als Vertreterin der Gegenseite im Fall Hopkins Beweise zukommen lassen, die ihm für seine Anklage hätten dienlich sein können. Marinelli hatte sich jedoch nicht getraut, diese für seine Anklage zu verwenden, da er fürchtete, seine Lizenz zu verlieren – ein Umstand, der Turleys Verteidigungsstrategie sehr zupass käme und eine harte Bestrafung von Peters verhindern könnte. Schließlich ist es Doug Hellmann, der Annabeth den entscheidenden Hinweis gibt: Hopkins wurde schon einmal vor 15 Jahren des Mordes an einer jungen Frau verdächtigt …