S03E07: Mauer im Kopf
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Schumann und seine Kollegen Henry und Jana beginnen sofort mit den Recherchen über das Leben des Opfers. Frank Müller pflegte offenbar einen extravaganten Lebensstil, der mit den Einkünften eines Busfahrers nicht zu vereinbaren war. Auch seine eindeutig sexuellen Verhältnisse zu vielen Frauen unterschiedlicher Reisegruppen lassen die Ermittler staunen. Bei der Befragung der Touristen, die zuletzt von ihm gefahren wurden, stellen sich schnell Hindernisse in den Weg. Die Staatsangehörigkeit der Reisegruppe erlaubt es in der Tat nicht, diese ohne Anwesenheit der Staatsanwaltschaft zu befragen. Kostbare Zeit verstreicht, bis ausgerechnet gegen den amerikanischen Jura-Professor Joseph White erste Indizien über ein mögliches Mordmotiv ans Licht geraten: auch seine Frau konnte dem Busfahrer „Franky“ nicht widerstehen. Fortan nutzt Joseph White jede Möglichkeit, nicht mit der deutschen Justiz zu kooperieren. Reiseleiterin Solveig Fields versucht vergebens zu vermitteln. Sie weiß, unter welchem Zeitdruck Schumann steht, denn der Rückflug in die Staaten steht kurz bevor, daran lässt sich nicht rütteln. Auch Solveig Fields will ihren Aufenthalt nicht verlängern, allein schon weil Ihr Sohn Martin sich in Berlin langweilt.
Als sich herausstellt, dass Müller kurz vor seinem Tod mit dem Immobilienmakler Kolja Sander telefonierte und dieser verrät, er sei von Müller erpresst worden, führen die Spuren zurück in die Vergangenheit, in die Jugend der beiden unter dem freiheitsraubendem Regime der DDR. Eine Vergangenheit, von der auch die deutschstämmigen US-Touristen nicht unberührt blieben. Hatte Schumann etwa doch mit seiner anfänglichen Vermutung recht und der Tatort ist auch als Hinweis auf das Tatmotiv zu verstehen?