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SOKO Stuttgart

S02E23: Auf die Plätze, fertig, tot

Veröffentlicht am November 30, -0001 |

Am frühen Morgen, kurz vor dem offiziellen Trainingsbeginn, sehen die jungen Leistungsschwimmer des Stuttgarter „Stützpunkt Schwimmen“ die Leiche ihres Coachs Heiko Langhoff im Becken treiben. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als sei der geschätzte Trainer aufgrund einer Kopfverletzung ohnmächtig geworden und anschließend im Wasser ertrunken. Nach der Obduktion stellt Gerichtsmedizinerin Professor Lisa Wolter allerdings fest, dass Langhoff nicht ertrunken, sondern an einem starken Stromschlag im Wasser gestorben ist. Die Ermittler erfahren bei ihren Recherchen, dass Heiko Langhoff ein sehr ehrgeiziger Trainer war und seinen Sportlern viel abverlangt hat. Zudem war er ein vehementer Gegner von Doping. Obwohl der Trainings-Stützpunkt seine Schwimmer regelmäßig prüft, kontrollierte Langhoff die Testergebnisse seiner Schützlinge auf eigene Faust nach. So finden die Ermittler auch im Spind des Toten einen frischen Drogentest. Für wen war er gedacht? Wollte sich einer der ehrgeizigen Elite-Schwimmer nicht entlarven lassen? Der junge Nikolas Thiel gerät aufgrund seiner plötzlich stark verbesserten Leistungsdaten auf Langhoffs Computer ins Visier der Ermittler. Als KTU-Leiter Jan Arnaud dem jungen Schwimmer tatsächlich Doping nachweist und zudem bekannt wird, dass von dessen Handy aus Langhoff früh morgens angerufen wurde, kommt Nikolas Thiel in Erklärungsnot. Er behauptet steif und fest, dass er in dem Telefonat ein vereinbartes Extra-Training mit Langhoff am Morgen abgesagt hatte, um dem befürchteten Doping-Test des Trainers zu entgehen. Doch auch Kurt Eschinger, Leiter der Eliteschmiede, verhält sich verdächtig. Unterstützte er die Leistungs-steigerungen seiner Schwimmer und gab es deshalb Meinungsverschiedenheiten mit dem prinzipientreuen Trainer Langhoff? Waren Eschinger die Leistungen seiner Zöglinge wichtiger als ihre Gesundheit? Als die Ermittler bei der Durchsuchung von Langhoffs Büro auf glühende Liebesbriefe seiner Schülerin Denise May stoßen, befragen sie das geschockte Mädchen. Hat sie es vielleicht nicht verkraftet, dass ihr Trainer die Liebesbekundungen verschmäht hat? Doch die Ermittler stoßen auf eine Spur, die in die Vergangenheit von Heiko Langhoff führt: Vor vielen Jahren war die Mutter von Denise, Julia May, mit Langhoff im gleichen Kader. Ihr damaliger Freund, der Vater von Denise, beging Selbstmord, nachdem man bei ihm Drogen fand. Julia May glaubt bis heute, dass Langhoff ihrer großen Liebe die Rauschmittel untergeschoben hat. Hat Julia May von der Verliebtheit ihrer Tochter erfahren und sich nun, nach vielen Jahren, an dem Schuldigen des Freitods ihres Freundes gerächt? Oder hatte sich der strenge Trainer Heiko Langhoff noch andere Feinde gemacht?
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2009NA • FSK 12

Im Zentrum des Teams der SOKO Stuttgart stehen die Erste Kriminalhauptkommissarin Martina Seiffert (Astrid M. Fünderich), die mit Kriminalhaupt-kommissar „Jo“ Stoll (Peter Ketnath), der Kriminalkommissarin Anna Badosi (Nina Gnädig), dem IT-Spezialisten Rico Sander (Benjamin Strecker) und dem Kriminaldirektor Michael Kaiser (Karl Kranzkowski) eine verschworene Gemein-schaft bildet. Zu diesen Fünf gesellen sich regelmäßig der KTU-Leiter Jan Arnaud (Mike Zaka Sommerfeldt) sowie Friedemann Sonntag (Christian Pätzold), seines Zeichens Leiter der Asservatenkammer. So sind aller guten Dinge eigentlich auch hier wieder sieben. Jeder im Team verfügt, abgesehen natürlich von dem richtigen Riecher, über spezielle Fähigkeiten und Kenntnisse, die es unmöglich erscheinen lassen, dass ein Verbrechen, und sei es noch so raffiniert eingefädelt worden, unaufgeklärt bleibt.

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