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Planet Erde

S01E03: Wasserwelten (Fresh Water)

Veröffentlicht am TBA |

Nur drei Prozent des Wassers der Erde sind Süßwasser – und dennoch ist dies unsere wertvollste natürliche Ressource. Dort, wo es vorhanden ist, bestimmt es alles Leben. Diese Folge verfolgt den Lauf der Flüsse von ihren Quellen in den Bergen bis zum Meer und stellt deren einzigartige und spektakuläre Tierwelt vor.

Die Reise beginnt auf den geheimnisvollen Tepuis im Süden Venezuelas, einer Reihe abgeschiedener, ursprünglicher Hochebenen. Nach jedem sintflutartigen Regenfall sammeln sich die Wasser in Senken, die in kleine Rinnsale überfließen und nach und nach anschwellen, bis sich die Fluten über die 979 Meter hohen Klippen in den tief unten gelegenen Devil’s Canyon stürzen und so den Salto Angel bilden, den höchsten Wasserfall der Erde.

Von hier aus geht die Reise weiter flussabwärts bis zu einigen der weltweit spektakulärsten Naturwundern, wie den tosenden Iguaçu-Wasserfällen – die den breitesten ununterbrochenen Wasserfall bilden – und den gefährlichen Gewässern des größten Feuchtgebietes der Erde, des Pantanals in Brasilien.

Mit einem 1,5 km langen Flug durch die berüchtigten Engen des Grand Canyon in den USA liefert „Planet Erde“ eine neue Sicht auf dieses gigantische Naturdenkmal, das selbst aus dem Weltraum deutlich zu erkennen ist.

Es werden auch weitgehend unbekannte Gegenden besucht. So tauchten Teams unter der Eisdecke des tiefsten Sees der Erde, des sibirischen Baikalsees – Lebensraum der weltweit einzigen Süßwasserrobben und riesiger prähistorischer Flohkrebse.

In abgelegenen Bergflüssen Japans gelangen beeindruckende Aufnahmen Japanischer Riesensalamander. Mit zwei Metern Länge zählen sie zu den größten Amphibien der Welt. Genauso verblüffend sind Aufnahmen von Süßwasserdelfinen, die im Amazonas „Steine“ sammeln und in ihrem Maul den Weibchen präsentieren, um eines für sich zu gewinnen. Dramatische Szenen zeigen, wie heldenhaft sich Glattotter gegen Sumpfkrokodile behaupten. Mit modernsten Hochgeschwindigkeitskameras gelang es erstmals in Afrika, das atemberaubende Schauspiel eines Angriffes von Nilkrokodilen auf Gnus bis ins kleinste Detail festzuhalten.

Am Ende der Flussreise gibt es in Indonesien eine Begegnung mit Javaneraffen, die einen amphibienähnlichen Lebensstil angenommen und eine Vorliebe fürs Tauchen entwickelt haben. Und in den Salzmarschen im Osten der Vereinigten Staaten ist es zum ersten Mal gelungen, das atemberaubende Schauspiel einer Schar von 400.000 Schneegänsen im Flug zu filmen.
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Charaktere & Synchronsprecher

Planet Erde

Planet Erde

20062007 • FSK 0

[Planet Earth) Nach seiner weltweit viel beachteten und mehrfach ausgezeichneten Reihe „Blue Planet“, die in der ARD erfolgreich als „Unser blauer Planet“ ausgestrahlt wurde, zeigt Alastair Fothergill (BBC) nun die großen Lebensräume der Erde. Die Filme sprengen alle bisherigen Grenzen der Naturdokumentation. Sie zeigen unsere Welt, wie sie nie zuvor zu sehen war – von den großen Flüssen und beeindruckenden Schluchten, über mächtige Berge und geheimnisvolle Höhlen, bis hin zu riesigen Wüsten und weiten Feuchtgebieten. Fünf Jahre dauerten die Dreharbeiten für diese internationale Koproduktion der BBC mit Discovery Channel, NHK/​Japan und der kanadischen CBC. Auf deutscher Seite waren, wie schon bei „Unser blauer Planet“, von Anfang an BR und WDR (Federführung) beteiligt. 40 Kamerateams waren an 200 Drehorten in allen Ecken der Welt unterwegs. Die Reihe wurde in der brandneuen HD-(High Definition)-Technologie realisiert. Für ein zentrales Element dieser Serie – Luftaufnahmen – wurde sogar ein eigenes Kamerasystem entwickelt. Die fernsteuerbare, kreiselstabilisierte „Heligimbal“-Kamera erlaubt erstmals den umfassenden Einsatz von extrem starken Teleobjektiven aus der Luft, was ungeahnte Möglichkeiten eröffnete. Zudem wurden ultramoderne Hochgeschwindigkeitskameras eingesetzt, die sensationelle Aufnahmen in 40-facher Zeitlupe liefern. So konnten riesige Wanderungen lange aus der Luft verfolgt werden, ohne die Herden in Panik zu versetzen, in Sekundenbruchteilen erfolgende Abläufe detailliert festgehalten und unglaubliche Aufnahmen von Tieren in ihren natürlichen Lebensräumen gemacht werden. Und zwar ungeachtet dessen, ob sich diese auf höchsten Berggipfeln, in entlegensten Wüstengebieten oder in der Dunkelheit am Waldboden aufhalten.

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