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Schloss Einstein

S12E19: Folge 551

Veröffentlicht am TBA |

Bruno und Hannes treffen auf den Obdachlosen Oskar und wollen ihm helfen. Max braucht dringend Geld, um Julia mit nach China nehmen zu können. Bruno wird von Frau Bräuning nachts in der Pulverhalle überrascht. Die Plätzchen vom Weihnachts-baum sind verschwunden. Sofort scheint klar, dass nur Naschkatze Bruno dafür verantwortlich sein kann. Der beteuert jedoch felsenfest seine Unschuld und will das auch beweisen. Zusammen mit Han-nes und Hund Einstein findet er in den Kasematten den wahren Keksdieb. Es ist der Obdachlose Oskar. Die herbeigerufene Frau Bräuning ist erschüttert, als sie in ihm einen ehemaligen Mitschüler wiederer-kennt. Sie erzählt Bruno und Hannes von Oskars Schicksal. Dieser war früher einer der besten Schüler auf „Schloss Einstein“. Dann verlor er aber seinen Job und seine Frau und landete auf der Straße. Han-nes und Bruno wollen Oskar unbedingt helfen und bringen ihn zum Aufwärmen in die BFZ. Dort könnte er auch eine Nacht schlafen. Plötzlich taucht Fabian auf und ist entsetzt. Was die beiden sich dabei den-ken würden, einen „Penner“ alleine in der BFZ zu lassen. Bruno und Hannes aber glauben, dass Oskar eine Chance verdient hat, um wieder auf die Beine zu kommen. Die Beiden haben auch schon eine Idee: Sie überreden Max, der dringend Geld für ein Flugticket nach China für Julia braucht, eine Weih-nachtsmann-Agentur aufzuziehen. Oskar soll den Weihnachtsmann spielen und bekommt dafür einen Teil der Gage. Dann kann er endlich wieder eigenes Geld verdienen und auch Max würde von diesem Plan profitieren. Ein perfekter Plan, der zunächst auch prima funktioniert. Oskars erster Auftritt auf der Schulweihnachtsfeier kommt so gut an, dass Berger ihn fürs nächste Jahr gleich wieder verpflichten will. Bei seinem Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt hingegen vermasselt Oskar alles. Nicht nur, dass er viel zu spät kommt, er ist auch noch total betrunken und trägt ein T-Shirt, das er Fabian gestohlen hat. Bruno, Max und Hannes sind bitter enttäuscht. Vielleicht hatte Fabian ja doch recht mit seiner Meinung, dass Penner nur „Sozialschmarotzer“ sind und sich gar nicht helfen lassen wollen? Bruno aber ist überzeugt, dass nicht alle Obdachlosen so sind. Max will Julia unbedingt über Weihnachten mit nach China nehmen. Dazu überredet er seine Eltern, das Flugticket über ihre Vielfliegermeilen zu kaufen. Die 240 ¤uro für die anfallenden Steuern und Gebühren will er über die Weihnachtsmann-Agentur selbst aufbringen. Als er Julia voller Freude sein Geschenk über-reicht, kommt die große Enttäuschung. Julia kann nicht mitkommen. Die Reise überschneidet sich mit einem Gemeinschaftsprojekt zwischen „Schloss Einstein“ und der Einrichtung, in der Julias Bruder Aaron lebt. Max ist traurig, sieht aber ein, dass Julia auf „Schloss Einstein“ bleiben will. Aaron ist schließlich Julias einzige Familie und sie hat ihm versprochen, sich um das Projekt zu kümmern. Traurig schenkt Julia Max zum Abschied Ess-Stäbchen, damit er in China nicht verhungert.
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Charaktere & Synchronsprecher

Schloss Einstein

Schloss Einstein

1998NA • FSK 0

Wie wachsen Kinder auf, die fernab ihrer Familie in einem Internat leben? Wie kommen sie mit ihren Mitschülern klar? Welche Freundschaften entwickeln sich? Wie gut oder schlecht lernt man in so einer Schule und wie übersteht man die Pubertät? Mit diesen und ähnlichen Fragen sehen sich die Schüler der sechsten bis zehnten Klassen von „Schloss Einstein“ konfrontiert. Die Schützlinge von Direktor Stollberg (Wilfried Loll) müssen in der zunächst für sie ungewohnten Umgebung schnell lernen, Eigenverantwortung zu übernehmen und ihr Leben selbst zu organisieren. Lehrer sind schließlich kein Elternersatz und stehen höchstens als Ratgeber zur Seite. Die Alltagserlebnisse der jungen Protagonisten orientieren sich am realen Leben und ranken sich rund um Notenprobleme, Freundschaft, Arbeitslosigkeit der Eltern, berufliche Träume, Intrigen, Neid und natürlich auch die erste große Liebe. Bis zur neunten Staffel ist das fiktive brandenburgische Schloss Seelitz nahe Potsdam Schauplatz der Serie. Mit Beginn der zehnten Staffel wurden Produktion und Handlung der Serie nach Erfurt verlegt, was aufgrund der sowieso regelmäßig auszuwechselnden Schüler kein größeres Problem darstellte. Sowohl der seit der ersten Folge mitspielende Hausmeister Pasulke (Gert Schaefer) blieb der Serie eine Konstante, bis der Darsteller 2014 verstarb, als auch einige der Lehrer, die ebenfalls in die thüringische Landeshauptstadt versetzt wurden.

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